
Inhalt der Januarausgabe
USA: Occupy the Winter
Vorschläge von Michael Moore für die Generalversammlung von Occupy Wall Street.
Die Gegner von Stuttgart 21 können ihren Kampf noch gewinnen
Oben bleiben
Dietmar Bartsch will Vorsitzender der LINKEN werden
Thies Gleiss zu Dietmar Bartsch und seinen Plänen
Kindesmissbrauch: Entwarnung oder Alarm?
Die «Erneuerung» der Berliner CDU hat niemals stattgefunden
Landowskys langer Schatten
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Lässt sich Manroland retten?
Insolventem Druckmaschinenhersteller droht die Zerlegung
von Jochen Gester
Am 25.November hat Manroland einen Insolvenzantrag gestellt. Kommt es zur Schließung der drei Werke in Augsburg, Offenbach und Plauen mit je 2500, 1900 und 700 Beschäftigten, wäre dies die größte Insolvenz in Deutschland nach der Arcandor-Pleite 2009.
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Das britische Sparprogramm
Krieg gegen Arbeiter und Arme
von Susan Pashkoff
In der britischen Regierung sitzen 23 Millionäre (von 29 Kabinettsmitgliedern). Die destabilisieren mit ihrem überflüssigen Vermögen nicht nur die Kreditwirtschaft, sie führen unter dem Deckmantel des Sparens auch einen regelrechten Krieg gegen Lohnabhängige und Arme.
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Zu den Brüsseler Beschlüssen der EU
Wenn der Bock zum Gärtner gemacht wird
von Angela Klein
Hält man sich an die Legende, dass die Eurokrise mit der «Griechenpleite» begonnen hat, rückt vor allem ein Akteur in den Vordergrund: Goldman Sachs. Die US-amerikanische Investmentbank half Griechenland Anfang 2002 den Kredit einzufädeln, den das Land brauchte, um sein Haushaltsdefizit zu kaschieren und eurokompatibel zu werden. Acht Jahre und eine Bankenkrise später erweist sich dieser Kredit als Sargnagel der griechischen Wirtschaft und, wer weiß, vielleicht des Euro insgesamt.
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Das Russland der Empörten
Die Bewegung gegen die Wahlfälschungen
von Carine Clément
Die Wahlen zur russischen Duma am 4.Dezember endeten wie gewohnt mit massiven Fälschungen und dem Druck der Machthaber, um den Sieg der regierenden Partei «Einiges Russland» zu sichern. Diesmal hat die Wahlfälschung aber jedes Maß überschritten und die größte Protestbewegung seit dem Zusammenbruch der UdSSR vor zwanzig Jahren provoziert.
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Syrische Opposition gespalten
Der Syrische Nationalrat und seine Verbindungen zum Westen
von Khalil Habash
Am 11.Dezember wurde in Syrien ein «Streik der Würde» ausgerufen wurde, in den Hochburgen des Protests überall im Land wurde er weitgehend unterstützt. Ursprünglich war die Initiative dazu von Gruppen im Land ausgegangen, dann wurde sie vom Syrischen Nationalrat übernommen. Polizeikräfte versuchten, die Streiks mit Gewalt zu beenden. Die Gemeindewahlen, die am 12.Dezember durchgeführt wurden, um die Menschen von Protesten abzuhalten, sind gescheitert.
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Ägypten: Die Revolution geht wieder auf die Straße
Mustafa Ali erlebte in Kairo die zweite Protestwelle
Ein Polizeiangriff auf ein kleines Sit-in auf dem Tahrirplatz am 19.November hat zu einer neuen Protestwelle geführt. Sie hat die Übergangsregierung zu Fall gebracht und die Umstände der Parlamentswahlen verändert. Lee Sustar von der US-amerikanischen Wochenzeitung Socialist Worker sprach mit Mustafa Ali, einem Journalisten bei Ahram Online und Mitglied der Revolutionären Sozialisten aus Ägypten.
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Roma in Ungarn
Am Rande der Gesellschaft mitten in Europa
von Aljoscha Pilger
Das Leben der Roma im poststalinistischen Ungarn ist geprägt von Armut, sozialer Ausgrenzung, materiellen Entbehrungen, verbaler rassistischer Hetze und gewalttätigen Übergriffen – teilweise mit Todesfolge. Sie leben am sprichwörtlichen «Rande» einer Gesellschaft, die sie als Projektionsfläche für gesellschaftliche Krisenerscheinungen und Umbrüche missbraucht.
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Verlogene Feierlichkeiten
Die Rechten und das Kriegsrecht in Polen
von Jaroslaw Urbanski
Der 30.Jahrestag der Einführung des Kriegsrechts in Polen durch das Regime der PVAP diente in diesem Jahr der nationalistischen und radikalen Rechten in besonderem Maße als Vorwand für ihre Propaganda.
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«Sie ist so schwer zu fangen…»
Frauenfiguren bei Christa Wolf
von Tanja Schultz
Anfang Dezember starb Christa Wolf. Deutschlandradiokultur entschied sich, am Samstag nach der Nachricht einen Ausschnitt aus einer ihrer Lesungen auszustrahlen.
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«Ins Ungebundene gehet eine Sehnsucht…»
Zum Tode von Christa Wolf
von Peter Fisch
Christa Wolfs Leben kann exemplarisch als die Biografie einer deutschen Intellektuellen in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts gelesen werden, mit all ihren Hoffnungen, Widersprüchen, Brüchen und Verwerfungen. 1929 in Landsberg an der Warthe (im heutigen Polen) geboren, erlebte sie ihre Kindheit im Nationalsozialismus.
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